Die Geschichte
Manabu-Gründer Alastair Long stammt aus Schottland und wuchs in Manchester auf, wo er 2008 seine berufliche Laufbahn begann. Später zog er nach London, arbeitete für Gordon Ramsay im Maze und wechselte anschliessend zu Zuma, wo er schliesslich Executive Chef wurde. Seine Arbeit führte ihn in verschiedene Länder, bevor er sich 2018 in der Schweiz niederliess.

Die Idee zu Manabu nahm Gestalt an, als Alastair moderne japanische Gastronomie am Glion Institute of Higher Education unterrichtete. Der Name stammt vom japanischen Verb manabu – lernen. Er steht für die Überzeugung, dass Wissen sich vertiefen sollte, ohne je starr zu werden: Jede Zutat, jede Jahreszeit und jeder Service bietet etwas Neues zu verstehen.
Manabu erkundet Kaiseki auf zeitgemässe Weise: geleitet von seiner Disziplin, Saisonalität und Abfolge, ausgedrückt durch Zutaten von den Britischen Inseln und aus Europa.

Nach einer Reihe von Pop-ups und Gastaufenthalten in der Schweiz und andernorts in Europa eröffnete Manabu 2022 in Vevey sein erstes festes Restaurant in einer umgebauten Kirche. Dieser intime Rahmen gab dem Restaurant erstmals eine dauerhafte Form und Raum, seine Identität zu entwickeln.

Seit Dezember 2023 befindet sich Manabu im historischen Hôtel des Trois Couronnes mit Blick auf den Genfersee. Der Umzug eröffnete ein neues Kapitel, während der intime, persönliche Charakter des ersten Restaurants erhalten blieb.
Durch alle Kapitel hindurch bleibt Manabu ein Ort des stetigen Lernens – neugierig, präzise und immer in Entwicklung.